Porträt der Sopranistin Friederike Kühl

Friederike Kühl

Sopran

Biografie

Friederike Kühl is a versatile soprano, born in Stuttgart and raised near Basel. Her artistic focus lies on contemporary and early music - two worlds she moves between with equal ease.

Her solo career began at the age of fourteen, singing the boy soloist in Mendelssohn's Elias at the Tonhalle Zürich. Today she appears on concert and opera stages across Europe.

Friederike Kühl ist eine vielseitige Koloratursopranistin mit künstlerischem Schwerpunkt im Bereich der zeitgenössischen und Alten Musik. Ob bei den Salzburger Festspielen, an der Berliner Staatsoper oder beim Festival Wien Modern - zwischen Oper, Performance und Konzert bewegt sie sich mit Neugier und ist immer auf der Suche nach Wahrhaftigkeit im Ausdruck. 

 

 

 

Friederike Kühl studied voice at the Hochschule für Musik und Theater Rostock with Eva Zwedberg and Wolfgang Klose. While still a student she sang roles including Almirena in Handel's Rinaldo and the First Boy in Mozart's Die Zauberflöte. Her oratorio training took her to Helmuth Rilling and Prof. Markus J. Langer, and she developed her work in contemporary music theatre with Maria Husmann. An Erasmus exchange in Salerno, Italy, with Marilena Laurenza rounded out her studies, alongside masterclasses with Renate Faltin, Rudolf Piernay, Ian Bostridge, Sarah Maria Sun and Gemma Bertagnolli.

Contemporary music is a central strand of her work. She sang in the world premiere of Beat Furrer's Das große Feuer at the Zurich Opera House and took the part of Sister Jasmin in Georg Friedrich Haas' chamber opera Thomas at the Staatsoper Unter den Linden in Berlin. At the Salzburg Festival she performed the highest woman's part in Luigi Nono's Quando stanno morendo with Klangforum Wien under Sylvain Cambreling. At the Vienna Konzerthaus she gave three pieces for flute and soprano by Beat Furrer with the flautist Iva Kovač.

She is equally at home in early music: as a member of the Bremen ensemble Phaeton, which combines pantomime and Baroque dance, and as a regular voice of the Solistenensemble Cantando Admont directed by Cordula Bürgi. She is also a founding member of the collective Workers Union and of the chanson ensemble Die Damen und Herren Daffke. She has appeared as the Queen of the Night at the Schlossfestspiele Ettlingen.

Her work has been recognised with the Out of the Box prize of the City of Salzburg. She has held bursaries from Yehudi Menuhin Live Music Now and the Oskar und Vera Ritter Foundation.

Bei den Salzburger Festspielen war Friederike Kühl vermehrt in der Kollegienkirche zu hören, zuletzt als Soprano Acuto in Luigi Nonos „Io, frammento di Prometeo“.  An der Oper Zürich war sie in Beat Furrers Uraufführung Das große Feuer zu erleben und an der Berliner Staatsoper übernahm sie die Rolle der Schwester Jasmin in der Kammeroper Thomas von Georg Friedrich Haas. 
Beim Festival Wien Modern war sie im Gläsernen Saal des Musikvereins (Morton Feldman) sowie in der Secession (Manos Tsangaris) zu Gast. Bei den Schlossfestspielen Ettlingen verkörperte sie die Königin der Nacht.

Schon als Kind war Friederike Kühl passionierte Chorsägerin, was ihr eine besondere Liebe zu den großen Oratorien brachte und mit 14 Jahren ihr "Debüt" in der Tonhalle Zürich als Knabe in Mendelsoohns Elias. In diesem Bereich verdankt sie wichtige Impulse Helmuth Rilling und der Bachakademie Stuttgart, wo sie mit 18 Jahren die Johannes-Passion im JSB Ensemble sang. Mittlerweile war sie Solistin bei Chören von Warnemünde bis Graz.

Mit dem Vokalensemble Cantando Admont (Leitung: Cordula Bürgi) ist Friederike Kühl regelmäßig bei renommierten Festivals zu Gast und arbeitet dabei mit Dirigenten wie Beat Furrer, Pablo Heras-Cassado, Sylvain Cambreling, David Robertson und Emilio Pomarico in Sälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Kölner Philharmonie, dem Radialsystem Berlin und dem Centro Cultural de Belém in Lissabon.

Friederike Kühl ist Teil des Bremer Ensembles Phaeton, welches Pantomime und Barocktanz zu musikalischen Bildgeschichten verwebt. Außerdem ist sie Gründungsmitglied des Kollektivs für zeitgenössisches Musiktheater Workers Union sowie des Chanson Ensembles Die Damen und Herren Daffke.

Sie erhielt den Out of the box Preis der Stadt Salzburg für innovative Projekte an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft, ist Stipendiatin von Yehudi Menuhin Live Music Now sowie der Oskar und Vera Ritter Stiftung im Rahmen des Deutschlandstipendiums.

Friederike Kühl wurde in Stuttgart geboren und wuchs in  Dornach bei Basel auf. Sie studierte in Rostock und erhielt weitere künstlerische Impulse während ihres Erasmus - Aufenthaltes in Salerno (Italien) sowie bei Meisterkursen mit Renate Faltin, Rudolf Piernay, Ian Bostridge, Maria Husmann, Sarah Maria Sun und Gemma Bertagnolli.

Friederike Kühl, sitzend in orangefarbenem Scheinwerferlicht

...schlicht atemberaubend die Sopranistin Friederike Kühl: höhensicher bis in die Stratosphäre, klangschön und ohne Scheu vor Risiko.

Oliver Weidinger Die Presse (Salzburger Festspiele)

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Friederike Kühl auf der Bühne

"Friederike Kühl legte alles an verfügbarem Ausdruck in ihren Sopran-Part von Kurtágs Kafka-Fragmenten. (...) Auch bei Aperghis "Récitation Nr. 5"  konnte man über ihre feine Nuancierung in den fragenden "pourqoui?" nur staunen."

R. Schwarz

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